Bis bald!

Bis bald!

Hallo ihr Lieben,

wie ihr gemerkt habt, sind wir so in unsere anderen Projekte eingebunden, dass wir nicht regelmäßig genug an „Feenflämmchen“ arbeiten können. Um euch nicht weiter auf die Folter zu spannen und euch zu enttäuschen, möchten wir „Feenflämmchen“ in Zukunft nicht mehr für die Öffentlichkeit freigeben. Wir arbeiten aber hinter verschlossenen Türen weiter an unserem „Feenflämmchen“.

Als Abschiedsgruß möchten wir gerne mit euch einen bezaubernden Text teilen, den uns die 13-jährige Noelle hat zukommen lassen. Sie hat eine ganz besondere Vorstellung von dem, wie es mit Mayla und dem „Feenflämmchen“ weitergeht.

Wir hoffen, dass ihr „Feenflämmchen“ in guter Erinnerung behaltet und dass wir uns bald wiedersehen – Mit der fertigen Geschichte des „Feenflämmchens“ und der großen Frage, ob Mayla die Herausforderungen schafft, ein echtes Flämmchen in der Nacht für Kinder zu werden.

Liebste Grüße,

Christiane und Britta


Mayla verstand nicht ganz, was das kleine Flämmchen ihr damit sagen wollte, aber wenn es Recht behielte, so würde sie es mit der Zeit lernen. Doch wie lange sollte es dauern? Sie wusste es nicht. Und während sie noch weiter darüber nachdachte, wurde sie plötzlich von Esra aus ihren Gedanken gerissen.

,,Es ist schon mitten in der Nacht, Mayla. Wenn wir noch etwas schlafen möchten, sollten wir uns einen Platz zum Schlafen suchen, bevor die Sonne aufgeht und uns weckt.“

Aber ich bin doch noch gar nicht müde, wollte Mayla gerade protestieren, doch sie wusste, dass Esra Recht hatte: Die kommenden Tage und Wochen würden sie herausfordern und wenn sie ehrlich war, war der Gedanke an einen warmen, weichen Schlafplatz nach der langen Reise doch gar nicht so schlecht.

Mayla musste gähnen und schaute sich nach einem geeigneten Platz um: Rechts von ihnen glitzerte das Meer im Mondschein geheimnisvoll vor sich hin, geradeaus führte der Kiesweg in die dunklen Gänge der Festung und rechts erblickte sie eine Felswand, die es ihr unmöglich machte, die Stadt und den Rest der Umgebung zu betrachten. Am besten wäre es wohl gewesen, wenn die beiden sich einen Weg durch die Felsen gesucht hätten, um sich in der Stadt niederzulassen. Denn dort wären sie nicht alleine im Dunkeln und könnten beruhigt schlafen. Doch Mayla hatte nach dem schrecklichen Zusammenstoß mit dem Wesen nicht mehr genug Kraft, sich durch die Felsen zu kämpfen, geschweige denn, sich auf den Beinen zu halten! Außerdem war ihr diese Welt nicht geheuer. Sie fürchtete sich vor dem Geschrei, dem Knall und sie hatte Angst. Angst, vor der ersten Begegnung mit den Bewohnern dieser fremden Stadt und Angst vor diesem seltsamen ,,leblosen Leben‘‘.

So blieb ihr nichts anderes übrig, als sich erschöpft unter einen Felsvorsprung zu legen. Er war zwar nicht das, was sie sich unter einem schönen Schlafplatz vorgestellt hatte, aber für eine Nacht sollte es genügen. Und noch bevor sie Esra fragen konnte, wie es morgen weiterginge, fielen ihr die Augen zu und sie fing an zu träumen.

von Noelle, 13 Jahre

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